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Beratungsstellen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland

10.12.2004
Luftbefeuchter in der Regel überflüssig
Energietipp der Verbraucherzentrale

Vor allem während der Heizperiode klagen viele Menschen über ausgetrocknete und gereizte Schleimhäute in Hals und Nase und führen dies auf die angeblich zu trockene Heizungsluft zurück. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn die relative Luftfeuchtigkeit liegt aufgrund der Feuchtequellen in der Wohnung, wie Dusche, Kochdunst, Pflanzen und Atmung der Bewohner, in aller Regel nicht unter 40 %. Der für den Menschen angenehme Feuchtigkeitsbereich der Raumluft befindet sich zwischen 40 und 65 %. Ursache für die Schleimhautreizungen im Winter ist häufig der vom warmen Luftstrom der Heizkörper aufgewirbelte Staub. Bei hoher Wassertemperatur in den Heizkörpern kommt es unter Umständen auch zu Verschwelungen der Staubpartikel auf der Heizkörperoberfläche, was sich ebenfalls belastend auf die Schleimhäute auswirkt. Bevor man also auf die Idee kommt, die Raumluft zusätzlich durch Luftbefeuchter mit Wasserdampf anzureichern, sollte man zunächst die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer messen. Zu hohe Feuchtigkeit birgt nämlich die Gefahr der Kondensation mit anschließender Schimmelbildung an den Außenwänden. Außerdem müssen Luftbefeuchter regelmäßig und sorgfältig gewartet werden, um einer Verkeimung vorzubeugen.
Weitere Ratschläge zum angenehmen Raumklima durch richtiges Heizen und Lüften und zur Vermeidung und Behebung von Feuchte- und Schimmelschäden geben Ihnen gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes in einem persönlichen Beratungsgespräch.




Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland, Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link197187A.html