Gesetzesänderungen – Stichworte Gesundheitsreform, Altersvorsorge – und wirtschafts-politische Neuerungen durch die Liberalisierung des Strommarktes, der Telekommunikation und der Bahn haben dem Verbraucher mehr Freiheiten gegeben. Freiheiten, die aber oft einen erhöhten Beratungsbedarf nach sich zogen. Hier war also im letzten Jahr die Verbraucherzentrale des Saarlandes verstärkt gefordert. 60.000 „Kontakte“ – soll heißen: Anfragen per Telefon oder im Internet und natürlich persönliche Beratungsgespräche – sprechen für sich.
Viele Fallstricke beinhaltet der Markt der neuen Medien – Mobilfunk und Internet. Hier konnten die Berater in vielen Fällen Ratsuchenden helfen. Ähnlich bei dem oft verwirrenden Wettbewerb der Stromanbieter.
Ein ganz großes Thema natürlich die Altersvorsorge, hier vor allem die sogenannte „Riester-Rente“. Ein gemeinsames Projekt der Verbraucherzentrale mit der Arbeitskammer des Saarlandes hat dem hohen Informationsbedarf in der Bevölkerung Rechnung getragen.
Auch mit dem Ver.di Landesbezirk Saar hat die Verbraucherzentrale erfolgreich zusammen-gearbeitet: im „Zukunftsbündnis Wasser“ gegen eine Privatisierung der Trinkwasser-versorgung.
Und noch ein Projekt deutet in die Zukunft: „Fair-Trade“ – gegen die Ausbeutung von Produzenten in der sogenannten dritten Welt. Die Saarland-Kaffee-Kampagne „Saarbonne“ wurde von der Verbraucherzentrale nicht nur mit getragen, sondern entscheidend voran getrieben.
Eines zeigt der Jahresbericht ganz deutlich: gute, fachmännische (-frauliche) Beratung ist dieser Tage so wichtig wie nie zuvor. Sie wird dank sichernder Unterstützung durch die Landesregierung von der Verbraucherzentrale des Saarlandes geleistet.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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