Viele Waren aus den Entwicklungsländern wie Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft und Bananen werden unter ausbeuterischen Bedingungen produziert. Darauf weisen die Verbraucherzentralen anlässlich der „Fairen Woche“ hin, die dieses Jahr vom 18. – 30. September stattfindet. Wenn sich die Erzeuger und Plantagenarbeiter einer Fair Handelsorganisation anschließen, verbessern sich die Lebens und Arbeitsbedingungen. Der Faire Handel unterstützt mit Maßnahmen wie festgelegten Mindestpreisen, langfristigen Abnahmeverträgen ohne Zwischenhandel und der Förderung umweltverträglicher Anbausysteme die Sicherung der Existenz der Erzeuger in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Nach diesen Grundsätzen wird auch Saarbonne produziert und gehandelt. Mit der eigens für das Saarland entwickelten Kaffeemischung wirbt das Trägerbündnis Saarbonne , eines der Mitglieder ist die saarländische Verbraucherzentrale, für die Idee des Fairen Handels.
Der Faire Handel kann nur funktionieren, wenn die Produkte auch gekauft werden. Eine Tasse fair gehandelter Kaffee kostet nur wenige Cent mehr, als herkömmliche Markensorten.
In der Verbraucherzentrale Saarland, Triererstr. 22, 66111 Saarbrücken, können Interessierte sich vom 18. – 30. 9. montags – donnerstags von 8.00 – 16.00 Uhr und freitags von 8.00 – 15.00 Uhr informieren.
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