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Wo kommt Spielzeug eigentlich her?

Gäbe es noch die "Made in"-Kennzeichnung, würde man sehen, wie viel Spielzeug aus China kommt: Über 75 Prozent des nach Deutschland importierten Spielzeug stammt aus China und Hongkong; das entspricht einem Gegenwert von nahezu 5 Milliarden Euro. In den Handel gelangen neben Videospielen vor allem Gesellschaftsspiele, Stofftiere, Puppen und Plastikfiguren.

Problematisch ist u.a., dass chinesische Hersteller häufig nicht einmal den so genannten Link öffnet in neuem FensterICTI-Kodex einhalten, der beispielsweise Kinderarbeit verbietet. Dort wo Menschenrechte ignoriert werden, ist der Gesundheitsschutz der Verbraucher meist erst recht kein Thema: Viele Schadstoffe, die in Europa längst verboten sind, gelangen so ins Kinderzimmer.

Dies zeigt auch der Blick auf die gefährlichen Produkte, die das Schnellwarnsystem "RAPEX" (Suchwort: Toy) ermittelt. So wurden im Jahre 2010 fast 500 Spielzeuge gemeldet; dies entspricht 25 Prozent aller Meldungen. Insgesamt betrafen 58 Prozent aller RAPEX-Meldungen Waren aus China.

➜ Tipp
Wer wissen will, welche Firmen nur in Europa produzieren - und welche mit asiatischer Produktion zumindest den ICTI-Kodex umsetzen – findet bei der Link öffnet in neuem FensterAktion fair-spielt eine Firmenübersicht.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link358542A.html