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Bärenstarke Kinderkost


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Die besten Spiele 2007

Familienspiele

Spaß für alle

Kinderspielzeug: Nicht immer frei von Gefahren

Tipps für den Kauf

  • Informieren Sie sich vor dem Kauf: Die Tests der Stiftung Warentest können Sie auch in Ihrer Verbraucherzentrale einsehen.
  • Schauen Sie auf Flohmärkten und Spielzeugbörsen oder im Internet: Bei älterem Spielzeug sind Gerüche und gasförmige Schadstoffe schon verdampft.
  • Nehmen Sie das Spielzeug in die Hand: sind Kinder unter drei Jahren im Haus, dürfen sich keine Teile lösen, die in eine Filmdose passen: Sie könnten zur Erstickung führen.
  • Den Hinweis „Nicht für Kinder unter drei Jahren" sollten Sie ernst nehmen. Bis zu diesem Alter stecken Kinder alles in den Mund.
  • Fehlt das CE-Zeichen auf Spielzeug oder Verpackung, ist etwas faul: Besser, Sie lassen es im Laden liegen.
  • Das GS-Zeichen zeichnet Produkte aus, deren Hersteller es freiwillig auf die gesetzlichen Vorgaben untersuchen ließen und diese zumindest einhalten.
  • Schnuppern Sie: Was chemisch riecht, sollte im Laden bleiben. Denn Sie können schädliche Stoffe nicht von unschädlichen unterscheiden.
  • Auch beduftete Produkte sollten sie Ihrem Kind ersparen, denn einige Duftstoffe können Allergien auslösen oder sich im Körper anreichern. Ein nachträgliches Umtauschrecht wegen des Geruchs haben Sie nicht: Aber fragen Sie nach einem Umtausch auf Kulanz.
  • Kaufen Sie nur Spielzeug, auf dem die vollständige Herstelleradresse oder die Adresse des Importeurs genannt sind. So wissen Sie, an wen Sie sich bei eventuellen Schadensfällen wenden können.
  • Geiz ist gefährlich: Verzichten Sie auf Billigspielzeug, denn dort werden am häufigsten gesundheitsschädliche Stoffe und Grenzwertüberschreitungen festgestellt.
  • Holzspielzeug gilt als umweltverträglich und solide. Für Kleinkinder eignen sich zum Beispiel unlackierte Hartholzbauklötze, um schwermetallhaltige Farben oder krebserregende Azofarbstoffe zu vermeiden.
  • Bei lackiertem Spielzeug sollten Eltern auf Speichelechtheit achten. Vom Kauf absehen sollten Sie, wenn sich gleich Farbe auf den Fingekuppen zeigt.
  • PVC enthält oft große Mengen an gesundheitsschädlichen "Weichmachern" sowie andere gesundheitsschädliche Zusatzstoffe wie etwa Blei, Zinnorganika oder Nonylphenol. Gerade für Kleinkinder, die Spielsachen in den Mund nehmen, kann das gefährlich sein. Deshalb sollte Plastikspielzeug möglichst aus anderen Kunststoffen wie beispielsweise Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Acetyl-Butyl-Styrol (ABS) bestehen. Fehlt die Angabe des Kunststoffs auf Produkt oder Verpackung, handelt es sich meist um PVC.
  • Plastikpuppen bestehen zwar meist aus PVC, aber einige namhafte Hersteller haben sich verpflichtet, unbedenkliche Weichmacher zu verwenden. Achten Sie daher auf die Hinweise „PVC-frei" oder „Phthalat-frei". Fragen Sie Verkäufer und Hersteller danach oder suchen Sie im Internet.
  • Plüschtiere sollten möglichst waschbar sein. Allerdings müssen sie nachher gut trocknen, sonst können sich Schimmelpilze bilden. Gegen Milben hilft ein Kurzaufenthalt von 24 Stunden in der Tiefkühltruhe.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link358632A.html