- vor jeder afrikanischen Telefonzelle stehen statistisch gesehen 17.000 Menschen
- in New York gibt es mehr Internetzugänge als auf dem gesamten afrikanischen Kontinent
- 90% der weltweiten Internetnutzer stellen gerade einmal 15% der Weltbevölkerung dar
- nur jeder 250. Afrikaner hat Zugang zum Internet
Der digitale Graben zwischen Nord und Süd ist eine visuell nicht wahrnehmbare Grenze, aber eine die in ihren Auswirkungen dafür umso deutlicher sichtbar wird. Der Eintritt ins Informationszeitalter fand nicht überall statt: bisher profitieren nur die westlichen Industrienationen vom internationalen IT-Boom. In der Dritten und Vierten Welt dagegen bedingen sich fehlende Bildung, Armut und mangelnder Zugang zur Informationsgesellschaft gegenseitig. Der Ausschluss des größten und ärmsten Teils der Weltbevölkerung vom Internet verhindert gleichzeitig deren gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung.
Gesellschaftliche Veränderungen bringen nur dann auf breiter Front einen Nutzen für alle, wenn sie durch politische Maßnahmen begleitet werden. Das war beim Eintritt ins Industriezeitalter in der westlichen Welt nicht anders: nicht die technologische und wirtschaftliche Machbarkeit, sondern soziale und rechtliche Reformen brachten den Wohlstand zu breiten Bevölkerungskreisen.
Der Vortrag mit PPT-Präsentation und anschließender Diskussion erläutert den SchülerInnen, wie ungleich der Zugang zu Telefon, Handy, Computer und Internet weltweit verteilt ist. Zugleich erklärt er, welche Ursachen und Folgen diese digitale Spaltung der Weltgesellschaft beinhaltet.
Kontakt:
Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. (Sekretariat)
Mo – Do von 8:00 – 17:00 Uhr
Fr von 9:00 – 15:00 Uhr
Tel. (0681) 588 09 17


