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Titelbild des Ratgebers Wenn die Pfändung droht

Wenn die Pfändung droht


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160 Seiten

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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland

06.05.2009
Warum an Muttertag nicht fair gehandelte Rosen verschenken?

Am 10. Mai ist Muttertag. Diesen Tag, der in den USA erstmals am 8. Mai 1914 als Gedenktag für alle Mütter in den USA gefeiert wurde, findet immer am zweiten Sonntag im Mai statt. Ein schöner Brauch ist es, an diesem Tag den Müttern Blumen zu schenken.

Rosen sind nicht nur zu Muttertag die beliebtesten Schnittblumen. Aber viele Menschen machen sich kaum eine Vorstellung davon, dass ein
großer Teil der Rosen aus afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern kommt und unter schlechten Arbeitsbedingungen angebaut werden: Niedriglöhne, Kurzzeit-Arbeitsverträge, ungenügende Pausenzeiten einerseits und der Einsatz von Pestiziden andererseits. Hier sind es vor allem Frauen – auch Mütter -, die die Rosen pflegen, schneiden und für den Versand nach Europa verpacken und die unter diesen Arbeitsbedingungen zu leiden haben.
Seit einiger Zeit gibt es in vielen Blumengeschäften auch fair gehandelte Rosen. Sie sind an den bekannten Logos des Fairen Handels und an besonderen Gütesiegeln für fair gehandelte Blumen erkennbar.
Durch den Kauf dieser Rosen wird erreicht, dass Mindestlöhne gezahlt, ausbeuterische Kinderarbeit unterbleibt und Sozial- sowie Bildungseinrichtungen unterstützt werden. Alles Gründe, am Muttertag einmal Rosen aus fairem Handel zu verschenken.
Weitere Informationen über Produkte aus fairem Handel gibt es bei der Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V., Trierer Straße 22, 66111 Saarbrücken und bei den Beratungsstellen Dillingen und Merzig.



Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link566131A.html