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Gesunde Ernährung: Gemüse und Obst

Obst und Gemüse senken Krebsrisiken

Gemüse und ObstDurch gesunde Ernährung lässt sich das Krebsrisiko verringern. Das belegt der Bericht des WCRF (Link öffnet in neuem FensterWorld Cancer Research Fund), für den Experten weltweite Studien zu Ernährung, körperlicher Aktivität und Krebsprävention ausgewertet haben. Fazit: Neben ausreichender Bewegung und Verzicht aufs Rauchen wirken die richtige Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel vorbeugend. Am besten schützt sich danach, wer überwiegend pflanzliche Lebensmittel auf seinen Speiseplan setzt, also reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide.

Diese Lebensmittel bieten Schutz vor bestimmten Krebsarten, wohingegen andere das Krebsrisiko erhöhen. Beispiel Dickdarmkrebs: Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse und Vollkornprodukten senkt das Risiko, ein hoher Verzehr von rotem und gesalzenem oder gepökeltem Fleisch steigert es deutlich.

Um das persönliche Krebsrisiko zu senken, reicht es natürlich nicht aus, nur eine Krebs fördernde Angewohnheit aufzugeben. So bietet das Essen einer Möhre nach der Zigarette selbstverständlich keinen Schutz vor Lungenkrebs. Vielmehr ist es erforderlich, seinen Lebensstil sowie das Ess- und Trinkverhalten insgesamt zu verändern.

Das belegen ebenfalls die Daten der 1992 angestoßenen Link öffnet in neuem FensterEPIC-Studie (Langzeitbeobachtung der Lebensgewohnheiten und gesundheitlichen Entwicklung von 500.000 Menschen in zehn europäischen Ländern). Danach werden auch die überwiegend hormonell gesteuerten Krebsarten (Brustkrebs und Prostatakrebs) durch die Art der Ernährung und den Körperfettanteil beeinflusst. Frauen, die sich fettreich ernähren, haben demnach ein doppelt so hohes Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Das Risiko, Prostatakrebs zu bekommen, scheint von der Verteilung des Körperfetts abzuhängen, insbesondere von einem erhöhten Bauchumfang.

Ernährungstipps: Verringertes Krebsrisiko durch gesunde Ernährung


Kiste mit (Bio-) Obst und Gemüse Gemüse und Obst: Täglich mindestens 5 Portionen!
Sie enthalten eine Vielzahl von schützenden Pflanzeninhaltsstoffen, sie liefern Ballaststoffe, sind reich an wichtigen Nährstoffen und gleichzeitig kalorienarm. Hier erfahren Sie, welche Organe durch reichlichen Verzehr von Gemüse und Obst geschützt werden.
Huelsenfruechte Vollkorn oder Hülsenfrüchte: Zu jeder Mahlzeit!
Mit Vollkorngetreide als Brot, Flocken, Nudeln, Reis & Co. und Hülsenfrüchten kann mühelos die notwendige Menge vorbeugender Ballaststoffe aufgenommen werden. Hier erfahren Sie, welche Organe mit diesem Speiseplan geschützt werden.
Fleisch Fleischgerichte und Wurstwaren: Nur zwei bis dreimal pro Woche!
Speziell rotes Fleisch, beispielsweise von Rind oder Schwein, sollte seltener und gepökeltes oder geräuchertes Fleisch so gut wie gar nicht verzehrt werden. Hier erfahren Sie, für welche Organe sich das Krebsrisiko durch hohen Fleischverzehr erhöht.
Alkohol Alkohol: Am besten gar nicht!
Wer Krebs vorbeugen will, für den lautet die Empfehlung klipp und klar: möglichst keinen Alkohol trinken! Da ein moderater Alkoholkonsum jedoch wahrscheinlich das Risiko koronarer Herzkrankheiten senkt, kommen Experten zu folgendem Kompromiss: Frauen sollten maximal 1 Glas Bier oder Wein am Tag trinken, Männer 2 Gläser. Hier erfahren Sie, für welche Organe sich das Krebsrisiko durch Alkohol erhöht.
Salz Salz: Nur so viel wie nötig!
Für Erwachsene gilt: insgesamt nur 6 Gramm Kochsalz am Tag! Praktisch bedeutet das: Speisen nicht nachsalzen, stattdessen mit Kräutern geschmacklich verbessern und gesalzene, gepökelte Lebensmittel eher meiden. Hier erfahren Sie, für welche Organe sich das Krebsrisiko durch hohen Salzkonsum erhöht.
Verbraucherin auf der Waage Körpergewicht: Im normalen Bereich halten!
Normales Gewicht auf die Waage bringt der, der einen Body-Mass-Index (BMI) von 20 bis 25 hat. Zur Abschätzung kann auch der Bauchumfang als Maß dienen; für Frauen gilt ein Wert bis zu 80 Zentimetern, für Männer bis zu 94 Zentimetern als gesund. Ein gesunder Körperfettanteil senkt das Krebsrisiko für bestimmte Organe, ebenso reduziert er die Gefahr, dass andere Erkrankungen entstehen. Hier erfahren Sie, für welche Organe sich das Krebsrisiko durch einen hohen Körperfettanteil erhöht.
Vitamine Vitamine & Co.: Aus natürlichen Lebensmitteln!
Durch Vitamine & Co. aus natürlichen Lebensmitteln lässt sich das Kebsrisiko eindeutig verringern. Für die Produkte aus der Fabrik fehlen dagegen gesicherte Nachweise zu positiven Wirkungen. Einige künstliche Vitamine können das Krebsrisiko sogar deutlich erhöhen - beispielsweise die Einnahme von zu viel Folsäure und Beta-Carotin bei starken Rauchern. Daher sollten Vitamin- und Mineralstoffpräparate nur bei einem festgestellten oder absehbaren Mangel und auf ärztlichen Rat eingenommen werden.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link570771A.html