Im Zuge der prognostizierten Erderwärmung werden Städte immer mehr zu Wärmeinseln, in denen die Sonneneinstrahlung gespeichert und die Wärmeenergie infolge der Bebauung nicht effizient abgeführt werden kann. Die Durchschnittstemperaturen im urbanen Bereich werden ohne Regulierung überproportional gegenüber der ländlichen Umgebung anwachsen. Die Frage der Stadtbegrünung ist vor diesem Hintergrund nicht mehr nur eine ästhetisch-emotionale oder gesundheitsrelevante Angelegenheit, sondern muss vor allem auch unter dem Aspekt des Klimawandels angesprochen werden.
Welchen klimatischen Herausforderungen muss sich die Stadtplanung zukünftig stellen und wie sind sie zu bewältigen? Welche Funktionen erfüllen Stadtbäume im urbanen Umfeld und wie muss eine städtische Begrünung beschaffen sein, um den klimatischen Trends entgegenzuwirken und ihre Folgen abzumildern?
Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Vortragsabends, den das Klimateam der Verbraucherzentrale Saarland in Zusammenarbeit mit der Stadt Saarbrücken und dem Landesverband Saar des BUND am 11. August 2009 initiiert hatte. Sechs Redner aus unterschiedlichen Bereichen referierten im Musikhörsaal der Uni Saarbrücken zur Thematik.
Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung befindet sich im Anhang.
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