- möglichst risikolos
- möglichst profitabel
- möglichst verfügbar
- oder möglichst nachhaltig
anlegen? Immer mehr Anleger entscheiden sich für letzteres Modell. Bereits seit einigen Jahren bieten Banken und Finanzdienstleister auch Privatanlegern breiten Zugang zu Märkten, die sich mit dem Klimawandel befassen. Rund um den Globus wurden Fonds, neue Indizes, Zertifikate und strukturierte Produkte zur Förderung klima- und umweltschonender Projekte emittiert. Der private Anleger kann hierüber sein Geld vermehren und gleichzeitig nachhaltig den Klima- und Umweltschutz unterstützen.
Längst ist die Ökobranche dabei, eine der zentralen Wachstumsbranchen des 21. Jahrhunderts zu werden. Der lukrative Markt für Geldanlagen mit Klimaschutzbezug wird von Kennern allein in Deutschland auf jährlich 60 bis 80 Milliarden Euro geschätzt. Auch die Wachstumsraten sind enorm. Klimabewusste Geldanlagen rentieren sich also nicht nur unter moralischen Aspekten, sondern können durchaus profitabel für den Anleger sein.
Wer sein Geld in grüne Produkte steckt, soll auch erwarten dürfen, dass damit der Umweltschutz angetrieben und der Klimawandel eingedämmt wird. Hier sollte der Verbraucher jedoch genau hinschauen: viele Anlageprodukte bezeichnen sich zwar als ökologisch, doch was wirklich drin steckt, können Anleger oft nur erahnen. Ein allgemeingültiges Güte- und Qualitätssiegel für ökologische Investments gibt es nicht.
Wer sich zu diesem Thema informieren möchte, kann bei den Verbraucherzentralen die neu erschienene Broschüre "Klimabewusst Geld anlegen" kostenlos erhalten.
Diese beleuchtet auf 30 Seiten ausführlich die Thematik, erklärt die unterschiedlichen Anlageformen und gibt dem umweltbewussten Anleger eine Checkliste an die Hand. Welche Anlageform die passende ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Mit Hilfe der wertvollen Informationen und Tipps der Broschüre fällt die Suche und Auswahl jedoch nicht mehr schwer.
Eine Checkliste zur klimabewussten Geldanlage kann auch online unter
www.verbraucherfuersklima.de eingesehen werden. Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

