Direkt zum Inhalt
  • Seite drucken
  • Seite empfehlen
  • Warenkorb
  • Fragen zum Auftritt?
  • Tipps zur Schriftgrößenänderung

Beratungsstellen

Aktueller Ratgeber

Titelbild des Ratgebers Wenn die Pfändung droht

Wenn die Pfändung droht


11,90 EURO
160 Seiten

Zum Ratgeber-Shop

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland

05.08.2010
Kellerlüftung an heißen Tagen will gelernt sein

Logo Energieberatung
Keller riechen oft muffig. Um den unangenehmen Geruch auszutreiben, werden die Keller an heißen Tagen gerne und oft gelüftet. "Aber statt frischer Luft kann falsches Lüften feuchte Wände mit sich bringen", warnen die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. "Man soll nicht unüberlegt Kellerfenster und –türen aufreißen".
Was dabei passieren kann, lässt sich anschaulich erklären: Auf einer Flasche bilden sich nach dem Herausnehmen aus dem Kühlschrank Wassertropfen. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann als kalte Luft, setzt sich Feuchtigkeit beim Abkühlen an der Flaschenoberfläche als Kondenswasser ab. Gleiches gilt für kalte Kellerwände: Die Feuchtigkeit in der warmen Außenluft schlägt sich an den kühlen Wänden nieder. Mit der frischen Luft führt man dem Keller unter Umständen also zusätzlich Feuchtigkeit zu, wodurch der muffige Geruch erzeugt oder verschlimmert werden kann. Denn feuchte Wände sind ein guter Nährboden für unerwünschte Schimmelpilze.
feuchter Keller
Richtiges Lüften ist bei Kellern also oberstes Gebot. An heißen und schwülen Tagen sollten Kellerräume nur in den frühen und kühlen Morgenstunden gelüftet werden. Im Winter ist es egal, wann gelüftet wird. Noch wichtiger ist das regelmäßige Stoßlüften, wenn im Keller gewaschen, getrocknet und gebügelt wird. Am besten kurz und kräftig lüften bei weit geöffneten Fenstern und Türen. Dauerlüften bei gekipptem Fenster ist weniger effektiv und verursacht im Winter hohe Energieverluste, auch bei ungeheiztem Keller.

Neben dem falschen Lüften können feuchte Kellerwände auch andere Ursachen haben, etwa mangelnde Außenabdichtung oder weitere bauliche Mängel. Die dadurch verursachte Feuchtigkeit kann durch Lüften nicht behoben werden, die Ursache lässt sich dann nur durch die Analyse eines Experten klären.

Ratsuchende können sich bei Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel an die Energieberater der Verbraucherzentrale wenden. Sie beraten kompetent und unabhängig. Unter der Telefonnummer 09001-ENERGIE bzw. 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) können sich Verbraucher telefonisch beraten lassen oder einen Beratungstermin in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbaren.

Weiterführende Tipps finden Interessierte auch in den Broschüren "Feuchtigkeit und Schimmelpilz" oder "Richtiges Heizen und Lüften". Diese sind kostenlos erhältlich im Internet unter Link öffnet in neuem Fensterwww.verbraucherzentrale-energieberatung.de. oder in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale.

Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.
In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale im Haus der Beratung, Trierer Straße 22, statt, Anmeldung unter 0681 50089-0 (nachmittags 50089-15). In Dillingen findet die Beratung in der Merziger Str. 46 statt, Anmeldung unter 06831 97 65 65, in Merzig in der Bahnhofstr. 1, Anmeldung unter 06861 5444, in Neunkirchen in Rathaus, Zi. 407, Anmeldung bei der Zentrale in Saarbrücken.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

TitelDok.-TypGröße
VZ_Energieberatung_Saarland_10_06_28VZ_Energieberatung_Saarland_10_06_28.pdf PDF424.7 KB


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link767221A.html