In beiden Fällen war die Warmwasserbereitung versehentlich falsch eingestellt. In den Jahren zuvor hatten die Betroffenen keine Schwierigkeiten. Gravierende, neu auftretende Probleme können frühzeitig erkannt werden, wenn jetzt – im Sommer – eine Halbzeitbilanz gezogen wird, erläutern die Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Zählerstände können regelmäßig, z.B. monatlich notiert werden.
Wer das bisher versäumt hat, sollte wenigstens jetzt die Zählerstände für Strom und Gas aufschreiben. Die abgelesenen Werte kann man dann mit dem Vorjahresverbrauch vergleichen.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen, die Höhe des Verbrauchs einzuordnen. "Viele Ratsuchende haben keine Vorstellung darüber, ob ihr Energieverbrauch als hoch oder durchschnittlich anzusehen ist", so die Energieberater. Daher kann es immer hilfreich sein, die letzte Abrechnung und die aktuelle Zwischen- Ablesung mit einem Fachmann bzw. einer Fachfrau von der Verbraucherzentrale zu besprechen. Die Fachleute entlarven Abweichungen. Sie erläutern, welcher Verbrauch nicht mehr im Normalbereich liegt und haben immer Hinweise parat, wie man einen Fehl-Verbrauch vermeiden kann.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale im Haus der Beratung, Trierer Straße 22, statt, Anmeldung unter 0681 50089-0 (nachmittags 50089-15). In Dillingen findet die Beratung in der Merziger Str. 46 statt, Anmeldung unter 06831 97 65 65, in Merzig in der Bahnhofstr. 1, Anmeldung unter 06861 5444, in Neunkirchen in Rathaus, Zi. 407, Anmeldung bei der Zentrale in Saarbrücken.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


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