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Kreative Resteküche


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Espressomaschinen

Espressomaschinen werden mit unterschiedlichen Systemen angeboten, die Auswirkung auf die Qualität des Getränkes sowie auf den Anschaffungspreis haben.

Espressovollautomaten


Espressomaschine/Rechte: stockfoto.com/coton89Sie arbeiten mit einer eingebauten elektrischen Pumpe, die für den nötigen Druck sorgt. Die Pumpe zieht das Wasser aus dem Tank, transportiert es zur Heizung und drückt es dann durch das mit Kaffeemehl gefüllte Sieb. Das integrierte Mahlwerk mahlt automatisch die entsprechende Menge Bohnen. Der Frischwassertank reicht je nach Fassungsvermögen für 26 - 76 Portionen aus. Vollautomaten nehmen dem Benutzer viele Handgriffe ab. Dafür sind sie meist groß und teuer. Mit der aufwendigen Technik ist es kein Problem, einen guten Espresso mit einer schönen Crema zuzubereiten. Die Anschaffungskosten für ein solches Gerät liegt bei bis über 1.600 €.

Tipp: Bevorzugen Sie Geräte, die mit der Auto-Off-Funktion das Gerät nach dem Gebrauch komplett vom Stromnetz trennen können. Das senkt den Stromverbrauch.

Geräte mit Siebträgern benötigen viele Handgriffe und Genauigkeit. Der Benutzer muss Pulver in das Sieb einfüllen, Pulver anpressen, das gefüllte Sieb (Filter) in den Siebträger stecken, in die Maschine einspannen, ein- und punktgenau wieder abschalten. Dann den ausgelaugten Espressokuchen aus dem Sieb entfernen und das Sieb säubern. Die Qualität des fertigen Espresso steht den Vollautomaten keineswegs nach und der Geschmack kann variiert werden.
Anschaffungskosten: Gute Geräte gibt es ab 200€.

Preiswertere Geräte mit Dampfdruckprinzip


Der Boiler wird bei jeder Espresso Zubereitung mit frischem Wasser gefüllt. Der beim Aufheizen entstehende Dampfdruck presst das Wasser durch in mit Kaffeepulver gefülltes Sieb. Das Ergebnis entspricht eher einem Mokka mit sehr wenig Crema, aber mit zufriedenstellendem Aroma und Geschmack. Anschaffungskosten ab 50 €.

Kapselmaschinen


Hier werden Kaffeepads oder Leichtmetallkapseln (Nespressosystem) eingelegt, die eine vordefinierte Menge an vakuumverpacktem Espressopulver enthalten. Vorteile: einfach zu handhaben und geringer Aufwand für die Reinigung. Nachteile: sehr abfallintensiv, relativ teuer und manche Pads oder Kapseln sind nicht überall im Handel. Anschaffungskosten ab 100,- Euro.

Das Zentrifugalsystem


Dieses Gerät arbeitet ohne Druck. Das aufgeheizte Wasser wird mit Zentrifugalkraft durch das Kaffeepulver geschleudert. Dadurch ergeben sich etwas mehr Crema und ein zufriedenstellender Geschmack. Anschaffungskosten ab 50 €.

Espressotopf aus Aluminium


Der steht so lange auf dem Herd, bis das kochende Wasser per Druck durch den Filter nach oben steigt. Für einen guten Espresso darf das Wasser auf keinen Fall kochen, das macht ihn bitter. Zudem fehlt dabei die Crema.

Fazit: Erwarten Sie von Filterespresso und Instant-Produkten keinen typischen Espresso. Diese Getränke schmecken eher wie Mokka und haben selten die typische Crema.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Saarland e.V., Haus der Beratung, Trierer Str. 22, 66111 Saarbrücken
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-saar.de/link953911A.html